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Unisex-Tarife für PKV und BU: Informieren lohnt sich

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Lesen Sie immer das Kleingedruckte? In den meisten Fällen lautet die Antwort „nein“. Im Fall mancher neue Unisex-Tarife bzw. bestehender Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU) oder Privater Krankenversicherungen (PKV) kann sich dies jedoch lohnen.

Das meint zumindest das „Hamburger Abendblatt“ und beleuchtet die neuen Unisex-Tarife aus teilweise neuen Blickwinkeln. Dass dabei manche Verträge noch vor dem 21. Dezember 2012 abgeschlossen werden sollten, ist nur ein Aspekt.

Hier ließe sich galant auf den Versicherungsberater oder die eigenen Rechenkünste verweisen. Vorsicht vor Lockangeboten und genau nachrechnen, ob sich ein schneller Einstieg in die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) noch lohnt. Vor allem, wenn Versicherungen den späteren Wechsel in einen Unisex-Tarif offerieren, sollte man wachsam sein. Vielfach gelten hier enge Fristen und zudem müssen einige Versicherungsnehmer in diesem Fall selbst aktiv werden und um einen Wechsel bitten. Es sei denn, der Versicherungsberater kümmert sich automatisch darum.

Selbst bestehende Policen können sich teilweise ändern. Wenn es sich um „wesentliche Änderungen“ handelt, können die Regularien der neuen Unisex-Tarife zur Geltung kommen. Selbiges gilt für Ergänzungen, die ebenfalls ein automatisches Umstellen auf Unisex zur Folge haben können.

Zuletzt ein Wort zu Beitragserhöhungen bzw. Beitragsdynamik. Auch diese werden – je nach vertraglicher Ausgestaltung – unterschiedlich kalkuliert. Findet sich in den Versicherungsbedingungen ein Passus à la „zum Zeitpunkt des Erhöhungstermins“ so wird fortan nach den neuen Tarife gerechnet, bei einem Satz wie „auf Basis der bei Vertragsabschluss geltenden Bedingungen“ bleibt alles beim Alten.

Ob es sich aber lohnt, Verträge zu wechseln, zu kündigen oder gar aufzustocken, ist stets eine individuelle Fragestellung ….

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