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Unisex-Tarife bei der BU nicht zwingend teurer

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Von wegen Preissteigerung. Eine Studie hat ergeben, dass die Einführung der Unisex-Tarife im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU) keineswegs zwingend zu höheren Prämien führt.

Näheres verrät der Versicherungsbote, der jedoch lediglich drei Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU) miteinander verglichen hat. Im Einzelnen sind dies die Allianz, die Zurich sowie der Volkswohl Bund. Alte Leipziger und einige andere Versicherungen haben aber ebenfalls schon Änderungen ihrer Tarife bekannt gegeben.

Auf den ersten Blick scheint alles wie erwartet: bei der Allianz ändert sich beispielsweise für Frauen nichts und Männer müssen nun dasselbe bezahlen. Das bedeutet eine leichte Anhebung der Preise. Beim Volkswohl Bund dürfen sich Frauen sogar auf eine leicht gesenkte Prämie freuen, Männer indes mit einer leichte Erhöhung rechnen. Auch hier halten sich die Summen in Grenzen

Bei der Zurich zeigt sich sogar, dass sowohl Frauen als auch Männer durch Unisex weniger bezahlen. Es ändert sich jedoch nach Angaben des Versicherungsboten auch das Bedingungswerk.

Ich habe bewusst auf Nennung konkreter Zahlen verzichtet. Schließlich handelt es sich hier nur um eine – mehr oder weniger willkürliche – Beispielrechnung. Sie zeigt jedoch, dass der Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) in Unisex-Zeiten nichts an seiner Attraktivität eingebüßt hat. Die teilweise betriebene Panikmache im Vorfeld hat sich nicht bewahrheitet und wer die einzelnen Anbieter gründlich vergleicht, findet garantiert eine attraktive und bezahlbare Police.

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