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Ungewöhnliche Versicherung gegen abgesagte Hochzeit

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Es ist sicherlich eine Police, die eher in die Rubrik „Skurriles“ fällt. Bei näherem Hinsehen erscheint die Versicherung gegen die Folgen einer abgesagten Hochzeit jedoch durchaus sinnvoll, vor allem, wenn man die enormen Kosten bedenkt.

Entsprechend berichtet die Frankfurter Rundschau auch recht ironiefrei über das entsprechende Angebot, das sich an beide Eheleute bzw. Verlobte richtet. Eine Schadensregulierung erfolgt immer dann, wenn die Hochzeitsfeier aus Gründen wie einer Erkrankung oder gar Unfall oder Todesfall abgesagt werden muss.

Folgt man dem Bund der Versicherten (BdV), so sind die Prämien für entsprechende Versicherungen allerdings überaus kostenintensiv. Wer 50 Euro aufbringt, hat gerade mal eine Feier für 2.500 Euro abgesichert und wer seine Hochzeit im Wert von ca. 10.000 Euro feiern möchte, muss für eine Absicherung bereits 200 Euro aufbringen. Hinzu kommt auch noch eine Selbstbeteiligung in Höhe von 250 Euro, die in diesem Fall jedoch das kleinste Problem darstellen dürfte.

Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass Ausgaben wie die für das Hochzeitskleid oder die Hochzeitstorte nicht inbegriffen sind. Ebenfalls lässt sich keine Police gegen schlechtes Wetter abschließen, d.h. eine unter freiem Himmel geplante Feier kann nicht ersetzt werden, sondern die Kosten für eine Verlegung müssen stets aus eigener Tasche gezahlt werden.

Ob sich die spezielle Hochzeitspolice also lohnt, erscheint vor diesem Hintergrund eher fraglich.

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