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Ungewöhnliche Lebensversicherung: Franzose wird Milliardär

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Gegen diese Lebensversicherung ist selbst der viel zitierte „Sechser im Lotto“ nur Kleingeld. Der Franzose Max-Hervé George hat einen Vertrag mit dem britischen Aviva-Konzern geschlossen, der ihn fast automatisch zum Milliardär macht.

Näheres zu dem Konstrukt verrät unter anderem Finanzen100, wo sogar vollmundig vom „reichsten Mann der Welt“ gesprochen wird. Im Alter von sieben Jahren wurde für George ein so genannter „Cours Connu“-Vertrag abgeschlossen. Dieser sieht vor, dass der Versicherte selbst entscheiden darf, in welche Aviva-Fonds sein Geld fließt.

Die Besonderheit liegt darin, dass das Kapital stets zum Preis des vergangenen Freitags verschoben werden kann, wodurch Verluste gleichsam ausgeschlossen werden. In den Jahren zwischen 1997 und 2007 erwirtschaftete der heute 25-jährige Franzose bereits einen jährlichen Gewinn in Höhe von 68,6 Prozent. Während sich andere Versicherungsnehmer die Klauseln abkaufen ließen, beharrt George auf seinem Recht. In der Folge dürfte er – laut Berechnungen von Business Insider – bis 2030 rund 250 Milliarden Euro erwirtschaften.

Zugegeben: die Validität dieser Beispielrechnung ließe sich durchaus kritisch hinterfragen. Fakt ist jedoch, dass Aviva schon länger nervös reagiert und gleich drei Gerichtsverfahren angestrengt hat. Zuletzt gewann der Versicherungsnehmer auch vor dem höchsten Gerichtshof und kann damit weiter in seinem Sinne wirtschaften. Neben George freuen sich auch die Versicherungsmakler, die durch enorme Provisionen belohnt werden.

Kurios.

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