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Und wieder: PKV sorgt für deutliche Mehreinnahmen im Gesundheitssystem

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Jahr für Jahr ergibt sich dasselbe Bild, das sicher auch dieses Mal von Kritikern latent ignoriert wird. Die Private Krankenversicherung (PKV) leistlichtet einen integralen Beitrag für die ärztliche Einnahmensituation und schafft es zudem, den Kostenanstieg in engeren Grenzen zu halten, als die gesetzlichen Krankenversicherungen.

Die hierfür grundlegende Stastistik wird unter anderem bei Pfefferminzia oder auch im Handelsblatt zitiert. Dabei ist mit den Worten des Chefs der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, davon auszugehen, dass die PKV eine flächendeckende ambulante Versorgung sicherstellt und „einen wesentlichen Beitrag zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation niedergelassener Ärzte“ leistet.Jetzt sind die Zahlen für 2017 veröffentlicht worden und ergeben einen Rekordmehrumsatz durch die PKV in Höhe von 13,23 Milliarden Euro. Hierbei handelt es sich um den Betrag, der allein durch die Abrechnung mit der privaten Krankenversicherung entstanden ist — und zwar im direkten Vergleich mit demselben Wert bei einer gesetzlichen Versicherung.

Elf Prozent der Versicherten sind in der PKV, leisten aber einen Beitrag in Höhe von 23 Prozent bei den niedergelassenen Ärzten bzw. 26 Prozent im zahnärztlichen Bereich. Würde die PKV abgeschafft, wie das sowohl die SPD als auch die Grünen und die Linke fordern, würde jedem Arzt rechnerische 54.000 Euro im Jahr fehlen. Zudem müssten natürlich auch die Budgets für die Patienten gekürzt werden. Vor allem wären dabei Arztpraxen auf dem ohnehin dünn versorgten Land betroffen, die teilweise schlichtweg schließen (oder umziehen) müssten.

Ob eine Angleichung der Honorierung hier der richtige Weg ist, wird derzeit von der Bundesregierung geprüft. Man darf angesichts der Uneinigkeit zwischen CDU und SPD allerdings davon ausgehen, dass in dieser Legislaturperiode keine konkreten Schritt folgen werden.

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