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UN-Klimakonferenz Kattowitz: kommt die Klimaversicherung für Entwicklungsländer?

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In Zeiten sich verändernden Klimas sind es vor allem die ärmeren Länder, die die Schäden klimatischer Ereignisse nicht stemmen können. Stürme wie Irma im Jahr 2017 oder auch extreme Dürren gelten als existenzielle Bedrohung für ganze Volkswirtschaften und die darin lebendenden Menschen.

Folgt man dem ZDF, so rutschen laut einer Schätzung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BmZ) Jahr für Jahr 26 Millionen Menschen aus klimatischen Gründen in die Armut. Im Rahmen des Weltklimagipfel  Kattowitz wird daher die Möglichkeit einer Versicherung gegen Klima-Risiken untersucht.

Vor einem Jahr wurde auf dem Bonner Klimagipfel bereits die „InsuResilience Global Partnership“ gegründet, an der neben Vertretern einzelner Staaten auch Forschungsorganisationen und Versicherungsunternehmen teilnehmen. Ziel ist das Schaffen eines profitablen Versicherungsmarktes für Staaten in Afrika, Asien und Südamerika, in dem 400 Millionen Menschen versichert werden.

Zu Beginn sollen noch Subventionen erforderlich sein, doch sobald Risikomodelle entwickelt und etabliert sind und auch die Rückversicherer mitmachen, kann diese Form der Klimarisiko-Versicherung funktionieren. Hierzulande existieren bereits entsprechende Modelle und seitens der Hilfsorganisationen wird das derzeitige Vorgehen ausdrücklich begrüßt.

Man kann nur hoffen, dass die Bemühungen auch praktisch umgesetzt werden und die Versicherungsunternehmen die Chancen erkennen.

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