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Umfrage zum Interesse an Peer-to-Peer-Versicherungen

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Kaum jemand kennt sie und doch versprechen die Peer-to-Peer-Versicherungen (P2P) ein riesiges Potenzial. Das hat eine repräsentative Umfrage der Bitkom Research GmbH ergeben. 87 Prozent der befragten 1.006 BundesbürgerInnen kannten den Begriff jedoch nicht.

Das Versicherungsjournal schreibt darüber, dass bei einer P2P-Versicherung ein gemeinsamer Risikopool aus verschiedenen Versicherungen gegründet wird. Dort wird eingezahlt und auch die Schadensregulierung stammt aus dem Pool. Die Besonderheit besteht in den digitalen Möglichkeiten, während das Modell einem Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit gleicht.

Ob es sich tatsächlich um einen Trend der Zukunft handelt, ist derzeit unklar. Zwar scheint die Akzeptanz seitens möglicher Versicherter groß, doch sind sich die Versicherer derzeit noch nicht darüber im Klaren, wie sich mit P2P Geld verdienen lässt bzw. worin die Rolle eines Versicherungsunternehmens bestehen kann. Die Verwaltung eines Risikopools würde natürlich auch Kosten nach sich ziehen, die derzeit nicht klar beziffert wurden.

Im Rahmen der Umfrage zeigten sich 21 Prozent skeptisch und möchten keine P2P Versicherung nutzen. Vier Prozent können es sich „sehr gut vorstellen“, zehn Prozent können es sich „eher vorstellen“. Die grundsätzliche Ablehnung liegt jedoch bei satten 62 Prozent, was aber auch eine Vermittlungsfrage und ein Mangel an Informationen sein kann.

Fakt ist auch, dass die jüngere Generation entsprechende Modelle interessanter einschätzt, denn unter den 14- bis 29-Jährigen sind es bereits 13 Prozent, die dem Thema offen gegenüber stehen. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es sogar 19 Prozent.

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