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Umfrage: Anforderungen an Versicherungen ändern sich

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Was muss eine Versicherung leisten? Was ist eher unwichtig? Diese elementaren Fragen wurden im Rahmen einer forsa-Umfrage im Auftrag der Gothaer Versicherung geklärt und ergaben ein überaus spannendes Ergebnis. Die fortschreitende Digitalisierung der Branche wird offensichtlich begrüßt und sollte sogar vorangetrieben werden.

Wie es in einer Pressemitteilung heißt, wünschen sich 68 Prozent der Befragten Online-Services im Schadensfall und 67 Prozent befürworten ein Internetportal, in dem die Verträge verwaltet werden. 32 Prozent gehen sogar noch einen Schritt weiter und wünschen sich eine entsprechende Steuerung via App.Apropos App: generell finden 48 Prozent der Befragten, dass die Schadensabwicklung via App oder über ein Internetportal möglich sein sollte. Die Tendenz gegenüber früheren Umfragen dürfte deutlich steigend sein, sodass man bald von regelrechten Kerntechnologien im Versicherungsbereich sprechen könnte.

Interessant ist dabei, dass sich bei näherem Hinsehen ein durchaus differenziertes Bild ergibt: mehr Präsenz in den sozialen Medien befürworten beispielsweise nur drei Prozent der Befragten und auch der Video-Chat wird nur von 21 Prozent gewünscht.

Unter den Apps rangiert die Schadensmeldung mit 68 Prozent der Nennungen auf dem ersten Platz, gefolgt von der Verwaltung der Kunden- und Vertragsinformationen mit 56 Prozent sowie dem Einreichen von Arztrechnungen oder Rezepten (53 Prozent).

Zuletzt sind bereits jetzt 52 Prozent der Versicherten der Meinung, dass ihr Versicherungspartner eine nachhaltige Unternehmenspolitik betreiben sollte.

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