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Trend: Rückversicherung von Flugzeugen deutlich teurer

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Corona ist nur einer der Gründe für die drastischen Preissteigerungen im Bereich der Rückversicherungen von Flugzeugen. Bis zu 250 Prozent mehr werden mittlerweile verlangt, wenn Flugzeuge abgesichert werden sollen. Leidtragende sind letztlich die Airlines, die ohnehin unter den Einschränkungen der Pandemie zu leiden haben.

Im österreichischen Industriemagazin findet sich ein entsprechender Artikel, der allerdings nicht allein Corona als Preistreiber identifiziert, sondern auch auf die Abstürze von zwei Flugzeugen vom Typ Boeing-737-MAX verweist. Das Problem bei Corona besteht darin, dass die Prämien der Versicherer nach geflogenen Kilometern abgerechnet werden und hier im Corona-Jahr 2020 nicht allzu viel zusammenkam.Allein die beiden Abstürze der Boeing-737-MAX kosten die Versicherungen stolze zwei Milliarden US-Dollar, was mehr als 1,6 Millionen Euro entspricht. Anfang des Jahres werden die Rückversicherungsverträge neu verhandelt und die Schätzungen im dreistelligen prozentualen Bereich stammen von Willis Re International.

Dasselbe Unternehmen geht auch in anderen Bereichen der Schadens-Rückversicherung von einem saftigen Plus aus. Naheliegenderweise müssen vor allem Absicherungen gegen Pandemien und auch Cyberpolicen aufgrund der steigenden Risiken neu bewertet werden, während im Bereich der Kfz-Haftpflicht nur wenig Bewegung nach oben festzustellen war. Der Grund: es wurde deutlich weniger Auto gefahren als noch 2019 und hieraus resultiert dann auch ein Minus bei den Schäden.

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