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Trend: mehr PKV übernehmen Kosten für Telemedizin

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Die Telemedizin ist ein neuer Trend, mit dem sich erheblich an Kosten sparen lässt. Das erkennen zunehmend auch die privaten Krankenversicherungen (PKV) und übernehmen entsprechend die Kosten für telemedizinische Behandlung. Noch steckt dieser Bereich jedoch in den „Kinderschuhen“.

Die ÄrzteZeitung schreibt darüber, dass nun auch die ARAG eine Fernbehandlung des Anbieters TeleClinic abrechnet bzw. die Kosten übernimmt. Zuvor hatten bereits die Barmenia und die Debeka diesen Schritt gewagt, womit nun einige Schwergewichte der Branche auf den Trend setzen. Auch vier gesetzliche Versicherer übernehmen bereits die Kosten für TeleClinic.

Die Besonderheit besteht darin, dass die Konsultation eines Arztes via App, PC oder Telefon erfolgen kann und sowohl ein Rezept als auch eine Fernbehandlung ohne persönlichen Kontakt ermöglicht wird. Die Effizienz dieser Methode liegt auf der Hand und offensichtlich scheinen auch keine Risiken und Nebenwirkungen zu bestehen. Fakt ist zumindest, dass die TeleClinic ihre Behandlungen bereits seit 2016 anbietet.

Zuvor hatten die Ärztekammern den Weg für diese neuen Behandlungsformen frei gemacht und sich dabei sowohl an Schweden als auch an der Schweiz orientiert, wo die Telemedizin bereits als „state of the art“ gilt. Als deutschlandweiter Vorreiter gilt vor allem Baden-Württemberg.

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