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Trend: Lebensversicherer setzen auf digitale Anträge

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Dass sich der Abschluss einer klassischen Lebensversicherung kaum noch lohnt, gilt als offenes Geheimnis. Um zumindest die teils hohen Verwaltungskosten zu senken, setzen mehr und mehr Versicherer auf digitale Prozesse. An den so genannten digitalen Antragsstrecken nehmen mittlerweile 23 Versicherungsunternehmen teil.

Bei Versicherungswirtschaft heute wird dies damit begründet, dass sich die Kosteneffizienz durch den Einsatz digitaler Technik spürbar erhöhen lässt. Wichtig ist jedoch, dass mit den digitalen Prozessen auch die Nutzerführung verbessert, d.h. allein auf neue Möglichkeiten zu setzen, ohne diese auszuschöpfen, macht nur wenig Sinn.Ein Experte spricht davon, dass bereits rund ein Drittel der Anträge aus dem Bereich Lebensversicherungen digital erzeugt wird und die Tendenz steigt. Den Rahmen bilden in diesem Fall die Vorgaben des BiPRO e.V., des Brancheninstituts für Prozessoptimierung, mit unterschiedlichen Normen.

Ob die sinkenden Verwaltungskosten jedoch zu höheren Garantiezinsen führen, darf getrost bezweifelt werden. Grundsätzlich ist der Schritt in Richtung Digitalisierung sicher zu begrüßen, doch wird die Attraktivität der Produkte dadurch vermutlich nur geringfügig erhöht. Gegenüber potenziellen Kunden lassen sich die Antragsformulare aus der Maschine ohnehin nicht schmackhaft machen.

 

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