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Tipps: so bekräftigen Sie Ihre Ansprüche gegenüber der Versicherung

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Ein typisches Sommerlochthema aber dennoch gut zu wissen. Im Nachrichtenmagazin „Focus Online“ wird die Frage aufgeworfen, wie Versicherte bei Verweigerung einer Schadensregulierung am Besten vorgehen. Die meisten „Strategien“ dürften wohlbekannt sein und doch macht eine übersichtliche Auflistung mitunter Sinn.

So unterstreicht Focus Online unter anderem, dass Hartnäckigkeit erforderlich ist, verschweigt an dieser Stelle allerdings, dass lediglich ein minimaler Anteil der Versicherungen überhaupt Probleme machen. Wurde eine Leistungszusage vorgenommen, so muss das Geld innerhalb von einem Monat auf dem Konto sein, was fast immer funktioniert.Wichtig ist jedoch, dass bei schweren Autounfällen oder Straftaten stets die Polizei hinzugerufen wird und den Schaden dokumentiert. In diesem Kontext geht es auch darum, Beweise zu sammeln und möglichst viele Fotos anzufertigen. Defekte Gegenstände, die für einen Schaden ursächlich gewesen sein könnten, sollten aufbewahrt werden, bis der Schaden vollständig reguliert ist. Auch besteht eine Mitwirkungspflicht dahingehend, dass ein Schaden möglichst klein gehalten werden muss.

Alle Schäden sind unverzüglich zu melden, d.h. Wartezeiten müssen immer unter einer Woche liegen und die Schäden bis zum Besuch des Gutachters möglichst nicht in Eigenregie beseitigt werden. Dass dabei exakt den Versicherungsbedingungen entsprochen werden sollte, versteht sich von selbst.

Wertgegenstände sind natürlich zu dokumentieren und möglichst sollten bereits bei der Anschaffung die Rechnungen aufbewahrt werden. Wenn die Versicherung trotz allem nicht zahlt, muss erst geprüft werden, ob überhaupt ein Anspruch besteht. Sodann hilft der Ombudsmann und auch eine Mitgliedschaft im Bund der Versicherten (Jahresbeitrag: 60 Euro) ist sicher kein Nachteil.

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