Rundum Versicherungsblog

Schadensregulierung, Berufsunfähigkeit und PKV News

Tipp: Wildunfall unbedingt korrekt bei der Versicherung melden

| Keine Kommentare

Bei einem Wildunfall kann immer wieder passieren, dass die Kfz-Versicherung eine Zahlung verweigert. Das ist allerdings nur dann der Fall, wenn das Geschehen nicht ausreichend dokumentiert und damit nicht nachweisbar ist.

Wir hatten das Thema „Wildunfall und Versicherung“ bereits vor rund einem Monat im Rundumversicherungsblog aufgegriffen, doch nun liefert die Frankfurter Rundschau eine willkommene Ergänzung und weist darauf hin, dass der Versicherungsnehmer bzw. Autofahrer die volle Beweislast trägt.

Konkret bedeutet dies, dass die Unfallstelle mitsamt der entstandenen Schäden und der Gesamtsituation möglichst umfangreich mit Fotos dokumentiert werden muss. Darüber hinaus rät der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), dass auch das Tier fotografiert werden sollte, sofern es nicht schon die Flucht ergriffen hat. Wohlgemerkt: die Sicherung der Unfallstelle genießt natürlich Priorität.

Des Weiteren ist bei jedem Wildunfall unerlässlich, dass die Polizei verständigt wird, die dann einen zuständigen Jäger verständigt. Der Grund liegt in der Wildunfallbescheinigung, die nur von Polizei, Förster oder Jagdpächter ausgestellt werden darf.

Die Frage, welche Police bei welchem Tier haftet, haben wir bereits an anderer Stelle beantwortet. Hier ist noch darauf hinzuweisen, dass der Schadenfreiheitsrabatt nicht von einem Wildschaden betroffen ist und keinerlei Minderung zu befürchten ist.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.