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Tipp: Privathaftpflicht regelmäßig überprüfen

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Dass die Privathaftpflicht zu den wichtigsten Versicherungen eines Haushalts gehört, ist hoffentlich nicht nur den LeserInnen dieses Weblogs bekannt. Erstaunlich ist dennoch, dass der Anteil an Hausrat-Policen in Deutschland deutlich höher ausfällt.

In der Augsburger Allgemeinen rät Bianca Boss vom Bund der Versicherten (BdV), dass jeder eine solide Haftpflichtpolice abschließen sollte und dabei auch auf mindestens fünf Millionen Euro Deckungssumme für Personen- und Sachschäden achten sollte.

Hinzu kommt, dass eine Privathaftpflicht-Versicherung auch bei unberechtigten Ansprüchen einspringt und in diesem Fall als eine Art Rechtsschutz-Versicherung fungiert. Konkret ist bei den Policen zwischen dem Basis- und einem erweiterten Schutz zu unterscheiden. Da sich auch die Leistungsumfänge stetig verändern, sollte man regelmäßig überprüfen, ob die eigenen Haftpflichtversicherung noch den eigenen Vorstellungen entspricht.

Nach Ansicht der Expertin ist es keineswegs damit getan, den Vertrag nach Abschluss Jahrzehnte ruhen zu lassen, sondern es sollten auch so moderne Fälle wie der Schutz vor Schäden durch Computerviren oder Schäden durch häusliche Abwässer und die Lagerung gewässergefährdender Substanzen integriert sein.

Teilweise kann es sogar sinnvoll sein, bei der eigenen Versicherung nach neuen Tarifen zu fragen. Entsprechen diese nicht den Vorstellungen, so hilft ein Versicherungsvergleich und der Abschluss einer leistungsorientierten Police. Dabei gilt, dass billig nicht immer gut ist und immer noch Anbieter existieren, bei denen selbst der Basisschutz lückenhaft ausfällt.

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