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Tipp: erst Versicherung dann Altersvorsorge

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Wer mit dem Gedanken an den Aufbau einer Altersvorsorge spielt, sollte zuvor seinen Versicherungsschutz überprüfen. Das geht aus einem Ratgeber-Artikel hervor, in dem zudem auf die Tilgung etwaiger Schulden hingewiesen wird. Anders formuliert: auf die richtige Reihenfolge kommt es an.

Die Stuttgarter Zeitung widmet sich diesem Thema und weist darauf hin, dass sich laut einer Umfrage im Auftrag der ERGO-Versicherung rund 40 Prozent der Deutschen vor Altersarmut fürchten. Einer der Gründe liegt darin, dass das Rentenniveau nur noch bei 48 Prozent des bundesdeutschen Durchschnittseinkommens liegt.Die Notwendigkeit einer privaten Vorsorge steht somit außer Frage und Finanzexperten gehen davon aus, dass mindestens 60 Prozent des letzten Bruttogehalts erforderlich sind, um den Lebensstandard zu sichern. Zunächst geht es aber um die Absicherung existenzieller Risiken, beispielsweise durch die eminent wichtige Privathaftpflichtversicherung. Diese ist die erste Versicherung, die im Leben abgeschlossen werden sollte und deckt sämtliche Schäden, die anderen Personen verursacht werden, ab. Zudem ist die Haftpflicht meist günstig und für einen einstelligen Monatsbeitrag zu haben.

Ebenfalls wichtig – sofern man ausreichend Geld dafür hat – ist die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) oder eine vergleichbare Versicherung wie die Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU). Die staatliche Erwerbsminderungsrente ist fast immer zu gering.

Auch wichtig ist eine Risiko-Lebensversicherung, mit der die Familie gegen den vorzeitigen Tod des Versicherten abgesichert wird. Vor allem, wenn ein Eigenheim abgezahlt wird, ist dieser Schutz unerlässlich.

Zuletzt sollten etwaige Darlehen wie beispielsweise das Bafög abgezahlt werden, bevor man an die Altersvorsorge denkt. Sind die Risiken auf diese Weise abgepuffert, kann das Sparen beginnen.

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