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Test: Hörgeräteversicherung nur teilweise sinnvoll

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Eine spezielle Versicherung für Hörgeräte wird oftmals beim Kauf der kleinen Helfer angeboten. Hintergrund ist die filigrane Technik, die hier und da zu Beschädigungen neigt sowie das kleine Format der Hörhilfen, die leicht verloren werden. Doch lohnen sich deshalb eigene Versicherungen?

Auf der Webseite des MDR wird diese Frage unter Verweis auf einen Test bei „Finanztest“ beantwortet. Fakt ist, dass die gesetzliche Krankenkasse Hörgeräte bis zu einem Preis in Höhe von 750 Euro bezuschusst und auch Reparaturen bezahlt. Teilweise bezahlt die GKV das komplette Hörgerät, was natürlich bedeutet, dass keine eigene Versicherung erforderlich ist.Wer sein Hörgerät verliert, kann ebenfalls auf Ersatz hoffen, wobei die offizielle Regelung ein Zeitintervall von sechs Jahren vorsieht. Interessant wird die Hörgeräteversicherung immer dann, wenn etwas teurere Hörgeräte genutzt werden und ein entsprechend hoher Eigenanteil existiert. Als Grenze zwischen Sinn und Unsinn der Police werden 500 Euro Zuzahlung angesehen.

Wer sich für eine entsprechende Hörgeräteversicherung interessiert, erhält diese direkt bei seinem Akustiker. Wem dessen Tarife nicht zusagen, kann auch vergleichen: es existieren natürlich auch noch andere Anbieter. Teilweise sind Hörgeräte sogar in die Haftpflicht- oder Hausratversicherung inkludiert, weshalb diese die ersten Ansprechpartner sein sollten. Der Verschleiß ist aber grundsätzlich in keiner Versicherung enthalten.

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