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Sturmschäden: welche Versicherung wann greift

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Die meisten LeserInnen dieses Weblogs werden die Sturmschäden nach Xavier wohl schon beseitigt haben. Dennoch sollte an dieser Stelle noch kurz erwähnt werden, welche Versicherung in welchem Fall haftet. Und wer wem wie und wann was melden sollte.

Autos, die durch Sturmschäden in Mitleidenschaft gezogen wurden, werden durch eine Teilkasko abgedeckt. Wie der Tagesspiegel schreibt, reicht ein Anruf nicht immer aus. Besser ist es, die Schadensmeldung per Einschreiben mit Rückschein durchzuführen. Und ebenso wichtig: Zeugen suchen, Schaden durch Fotos dokumentieren. Und vor allem: die Schäden nicht schon beseitigen.

Grund für diese Vorgehensweise ist die Möglichkeit der Versicherung, die Schäden von eigenem Personal begutachten zu können. Hier kann auch die Polizei nicht weiterhelfen und diesen „Job“ übernehmen. Mit anderen Worten muss teilweise gewartet werden, bis eine Schadensübernahme angekündigt wird bzw. der Gutachter den Schaden gesehen hat.

Schäden am und im Haus werden sowohl von der Hausrat- als auch der Wohngebäudeversicherung übernommen. Die Hausrat springt immer dann ein, wenn es sich um bewegliche Gegenstände im Haus handelt, während die Gebäudeversicherung (entsprechend des Namens) beispielsweise beschädigte Dächer oder kaputte Fassaden zahlt.

Übrigens: wer seinen Zug verpasst hat bzw. wessen Zug ausgefallen ist, der hat das Recht auf Erstattung des kompletten Fahrpreises. Bei Verspätungen aufgrund eines Unwetters werden 25 Prozent des Fahrpreises (ab einer Stunde) bzw. 50 Prozent (ab zwei Stunden) erstattet. Und das ist dann wieder ein Versicherungsthema für die Bahn …

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