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Sturmschäden: so funktioniert die Schadensregulierung

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Nachdem am Wochenende in weiten Teilen Deutschlands Stürme wüteten, geht es nun ans Aufräumen. Für die Meldung gegenüber der Versicherung gilt stets der Grundsatz, dass diese schnell erfolgen sollte. Zudem gelten Sturmschäden erst ab einer Windgeschwindigkeit von 62 km/h bzw. Windstärke 8 als solche. Es gilt somit herauszufinden, ob tatsächlich eine entsprechende Stärke am konkreten Ort vorlag.

Wie die Hannoversche Allgemeine schreibt, darf zudem keine grobe Fahrlässigkeit vorliegen. Anders formuliert, darf man sich nicht über eine Absage seitens der Versicherung wundern, wenn ein Fenster aufgelassen wurde. Für die Schadensregulierung kommen sowohl Wohngebäude-, Elementar-, Hausrats-, Kasko- als auch Haftpflichtversicherung in Frage.

Am Auto zahlt die Teilkasko immer dann, wenn Äste umherflogen oder Dachziegel auf das Auto fallen. Wichtig ist dabei, dass die Schäden sowohl schnell gemeldet als auch mit Fotos dokumentiert werden. Des Weiteren existiert eine Schadenminderungspflicht, die unter anderem im Abdecken einer zerstörten Windschutzscheibe besteht. Vorsicht ist beim Hinzuziehen der Vollkasko geboten, denn hier kann eine Schlechterstufung erfolgen, sofern kein Rabattschutz vereinbart wurde.

Bei eine Wohngebäudeversicherung sollten Sturmschäden ausdrücklich mitversichert sein. Selbiges gilt in diesem Fall auch für Folgeschäden, beispielsweise durch eine Überschwemmung. Letztere fallen allerdings auch in den Bereich der Elementarversicherung, während sämtliche Einrichtungsgegenstände von der Hausrat ersetzt werden. Zuletzt ist auf den Abschluss einer Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung  zu achten sowie eine private Haftpflichtversicherung abzuschließen, mit denen Schäden an dritten Personen versichert sind.

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