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Sturmschaden: Nachweis gegenüber der Versicherung erforderlich

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Gerade erst ist das Sturmtief „Thomas“ über Norddeutschland hinweg gezogen und weitere Stürme könnten folgen. Grundsätzlich werden Schäden durch eine Elementarversicherung bzw. Gebäudeversicherung abgedeckt. Es ist jedoch ein genauer Nachweis erforderlich.

Merkur.de weist darauf hin, dass ab einer Sturmstärke von 8 eine Verpflichtung der Versicherung zur Schadensregulierung besteht. Es ist allerdings vonnöten, die Windgeschwindigkeiten von mindestens 63 km/h mit Daten der zuständigen Wetterämter zu belegen. Hier dürften die Protokolle der regelmäßigen Windmessungen ausreichen.

Natürlich muss im Rahmen einer Schadensdokumentation auch der Zeitpunkt des Schadens mit der Windgeschwindigkeit korrelieren. In manchen Fällen reicht ein Verweis auf die Tagespresse, um das Vorhandensein eines Sturmes nachzuweisen, doch lohnt es sich stets, wenn auch durch Fotos dokumentiert wird. Zudem raten manche Experten, dass auch die Schäden in der Nachbarschaft fotografiert werden, um die Plausibilität der eigenen Forderungen zu unterstreichen.

Im Fall eines Sturmtiefs wie „Thomas“, das sich eines großen medialen Interesses erfreute, mag diese Vorgehensweise nicht unbedingt erforderlich sein, doch existieren auch Wetterereignisse, die lokal begrenzt und nicht ansatzweise so medienträchtig sind.

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