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Studie: rund 300.000 Arbeitsplätze hängen an der PKV

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Die Wichtigkeit der Privaten Krankenversicherung (PKV) kann offensichtlich gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Eine Studie des WifOR-Instituts geht davon aus, dass rund 300.000 Arbeitsplätze an der PKV hängen und runde 37,3 Milliarden Euro an der Bruttowertschöpfung in Deutschland den privaten Krankenversicherungen zuzurechnen sind.

Finanzen.net rechnet in diesem Kontext nach und weist beispielsweise darauf hin, dass die Gesundheitswirtschaft mit einem Anteil von 15,9 Prozent der Beschäftigten zu den „Big Playern“ in der deutschen Wirtschaft gehört. Die PKV ist darin für rund ein Viertel der Umsätze im ambulanten Bereich verantwortlich.

Im Vorfeld des PKV-Wirtschaftstages von PKV Verband und vbw in München setzt sich auch die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. für eine Stärkung der PKV ein. Bedenkt man, dass durch einen Wegfall rund 300.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt gefährdet würden, so macht dieses Engagement durchaus Sinn.

Natürlich beinhaltet eine solche Studie auch ein wenig Politik. Schließlich ruft die bevorstehende Bundestagswahl wieder einmal die Forderung nach einer Bürgerversicherung auf den Plan. Vor allem die SPD sowie die Grünen und die Linke wünschen sich eine Abschaffung der PKV, nennen jedoch nur teilweise Lösungen für die dadurch wegfallenden Arbeitsplätze.

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