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Studie: PKV und GKV erhöhen gleichermaßen ihre Beiträge

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Es ist schon erstaunlich: wann immer die Beiträge in der Privaten Krankenversicherung (PKV) ansteigen, mehren sich in den Medien die Tipps, der vermeintlichen „Kostenfalle“ zu entgehen. Zudem geistern immer wieder Szenarien von eklatanten Kostenexplosionen im Alter durch die Gazetten. Fakt ist, dass PKV und die gesetzlichen Krankenkassen seit 2007 nahezu im Gleichschritt erhöht haben.

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, sind die Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung von 2007 bis 2016 sogar ein wenig stärker angestiegen als in der PKV. Davor war es jedoch umgekehrt, wenngleich sich die Unterschiede nur geringfügig zeigen.

Rechnet man die Einnahmen der jeweiligen Versicherungen auf die einzelnen Versicherten herunter, so liegt das Beitragsplus bei der GKV bei 3,2 Prozent bzw. 3,8 Prozent inklusive des staatlichen Zuschusses, der aus Steuermitteln finanziert wird. In der Privaten Krankenversicherung (PKV) schlägt hier ein Wert in Höhe von drei Prozent zu Buche.

Für beide Versicherungsformen gilt jedoch, dass sowohl die steigenden Kosten im Gesundheitswesen als auch zu einem Teil die niedrigen Zinsen einen Effekt herbeiführen. Bei der GKV kann indes stetig und nur in geringem Maße erhöht werden, während die PKV per Gesetz auf das Überschreiten von Schwellenwerten warten muss und erst dann auf einen Schlag mit größeren Erhöhungen aufwartet.

Seitens des PKV-Verbandes wird in diesem Kontext jedoch schon lange gefordert, die Entwicklung stetiger ausfallen zu lassen, um Beitragsschocks zu vermeiden.

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