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Studie: PKV spart Unternehmen Milliarden

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Als eines der Argumente für den Abschluss einer Privaten Krankenversicherung (PKV) werden oftmals die geringeren Versicherungsprämien genannt. Dies gilt offensichtlich nicht nur für die Versicherten, sondern auch für die Arbeitgeber.

Versicherungswirtschaft Heute nimmt Bezug auf eine Untersuchung der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft VBW und stellt dabei fest, dass Betriebe in Deutschland in der Summe mehr als eine Milliarde Euro sparen, wenn ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einer PKV versichert sind.

Die monatlichen Kosten für einen PKV -Versicherten liegen bei den Betrieben bei 230 Euro im Monat, wobei weitere 230 Euro vom Arbeitnehmer gezahlt werden. Vergleicht man diesen Betrag mit der zu erwartenden Summe eines gesetzlich Versicherten, so ergäben sich durchschnittliche Kosten in Höhe von 640 Euro, von denen die Unternehmen 300 Euro zahlen müssten.

Nach Ansicht des VBW-Hauptgeschäftsführer Betram Brossardt übernimmt die Private Krankenversicherung aus diesem Grund eine Korrektivfunktion und hat zudem auch eine gesellschaftliche Bedeutung. Die PKV leiste „einen wichtigen Beitrag, die Kosten im Rahmen zu halten”.

Ob eine gesamtgesellschaftliche Rechnung zu demselben Ergebnis gelangte, steht auf einem anderen Blatt aber in der Tat erweist sich die PKV vor allem für diejenigen, die oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze verdienen als echter Vorteil. Selbiges gilt übrigens auch für Selbstständige mit geringeren Einnahmen, wenngleich hier die vermeintlich entlastende Funktion für Arbeitgeber natürlich entfällt.

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