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Studie: PKV hilft vor allem Arztpraxen auf dem Land

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Entgegen einem weit verbreiteten anderlautenden Vorurteil, trägt die Private Krankenversicherung (PKV) stärker zum realen Einkommen von ländlichen Arztpraxen bei als in den Städten. Dies geht aus regionalen Untersuchungen des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV) in Bayern und dem Saarland hervor.

Die Saarbrücker Zeitung schreibt darüber, dass vor allem in den Kreisen St. Wendel und Merzig-Wadern erhebliche Vorteile und Mehreinnahmen durch Privatpatienten entstehen. Auch in der Summe profitieren saarländische Ärzte mehr von der Möglichkeit Privatrechnungen zu stellen als ihre Berufskolleginnen und Kollegen in Hamburg und Berlin.Landläufig gilt oftmals das Scheinargument, dass die schlechte Versorgung mit Ärzten auf dem Land vor allem aus dem Vorhandensein privater Krankenversicherungen (PKV) resultiert und Praxisärzte wegen der lukrativen Privatpatienten in die Städte abwandern.

Auf dem Land ist es jedoch so, dass die Privatpatienten im Schnitt älter sind und daher häufiger zum Arzt gehen. Auch sind die laufenden Kosten für Praxismiete und Personal auf dem Land niedriger als in der Stadt, was sich ebenfalls positiv auf das Ergebnis auswirkt. Wenngleich im Landkreis Merzig-Wadern gerade einmal 8,8 Prozent der Patienten eine PKV besitzen, liegt der Realwert bei 55.000 Euro pro Jahr und Praxis. Im Großraum Saarbrücken liegt dieser Wert bei nur 38.000 Euro, im Landkreis St. Wendel sogar bei 63.000 Euro.

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