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Studie: PKV effizienter als die gesetzlichen Krankenkassen

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Dass die PKV mehr und mehr in die Kritik gerät, geht alle Anbieter etwas an. Insofern ist die Initiative der Debeka bei allem Wettbewerb nur zu begrüßen.

Bei Procontra-Online wird über eine Studie berichtet, nach der die Verwaltungskosten bei der privaten Debeka deutlich geringer ausfallen als bei den gesetzlichen Krankenkassen.

Man mag nun über die Vergleichbarkeit zwischen den einzelnen PKV -Anbietern streiten. Ich gehe jedoch davon aus, dass sich die Strukturen im Großen und Ganzen ähneln. Die Zahlen sind auf jeden Fall beeindruckend. So rechnet die Debeka mit einem Verwaltungsaufwand von 13,49 Euro je PKV -Versichertem, während die gesetzlichen Krankenkassen (nach Angaben der Studie) satte 134 Euro berappen müssen. Wenn noch die Abschlusskosten hinzuaddiert werden, steigt der Debeka-Betrag auf 57,78 Euro und ist immer noch deutlich geringer als bei den gesetzlichen Anbietern.

Uwe Laue, Vorstandsvorsitzender der Debeka äußert sich dann auch zu den ewigen Attacken auf das PKV -Modell und meint:

Angesichts einer so schlechten Kostensitu­ation muss man aber darüber nachdenken, ob gerade das gesetzliche System mehr Effizienz benötigt

Zudem wird darauf hingewiesen, dass das PKV -Modell (mitsamt seiner Vorläufer) bereits seit mehr als 150 Jahren erfolgreich am Markt besteht und damit deutlich älter ist als die gesetzlichen Krankenkassen. Es gibt demnach kein ernst zu nehmendes Argument für eine Abschaffung. Eine Aussage, der sich sicherlich auch einige Mitbewerber im PKV -Bereich anschließen ….

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