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Studie: Online-Versicherungen unter besonderem Erwartungsdruck

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Wer online eine Versicherung abschließt, tut dies unter einer bestimmten Erwartungshaltung. Anders formuliert, müssen die im Internet abgeschlossenen Policen anderen Kriterien genügen als die klassische Versicherung. Eine Studie verrät, welche dies sind.

Adcubum hat zu diesem Thema eine Umfrage unter 1.068 Personen in Deutschland durchgeführt und liefert somit ein repräsentatives Ergebnis. Titel der Studie ist „Die digitale und mobile Versicherung aus Kundensicht“ und eines der Ergebnisse besteht darin, dass die Bereitschaft zum Online-Abschluss einer Versicherung zunehmend ansteigt.

Es ist allerdings so, dass mehr als 80 Prozent der Befragten die klare Erwartung günstigerer Tarife äußert. Zudem muss eine Versicherung, die sich im Internet präsentiert auch rund um die Uhr oder zumindest am Abend und an den Wochenenden erreichbar sein. Darüber hinaus wird auch hinsichtlich der Vertragsgestaltung mehr Flexibilität gewünscht. Anders formuliert, sind die Deutschen durchaus bereit, auf den klassischen Versicherungsberater zu verzichten – es muss sich allerdings lohnen. Das geht sogar so weit, dass sich 13 Prozent der Befragten einen kompletten Versicherungsabschluss via Siri oder auch Alexa vorstellen kann.

Interessant ist jedoch, dass mit der zunehmenden Digitalisierung in der Versicherungsbranche auch Ängste verbunden sind. Fast die Hälfte der Bundesbürgerinnen und -Bürger können sich vorstellen, dass sie von der Versicherung abgelehnt, mit überhöhten Prämien belegt oder rausgeworfen werden, wenn persönliche Daten übermittelt werden. Mehr Transparenz ist aus Kundensicht somit nicht gewünscht.

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