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Studie: Millionenschwere Einsparungen durch Digitalisierung

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 Es könnte alles, so einfach sein – ist es aber nicht. –  so sang es bereits die Stuttgarter Pop-Formation Die Fantastischen Vier, meinte damit aber sicherlich nicht die Digitalisierungsfortschritte in der Versicherungsbranche. Hier hat Google mit einer Studie gezeigt, dass allein in den Sachversicherungen Ersparnisse von bis zu 18 Milliarden Euro möglich sind.

Der Spiegel erzählt die ganze Geschichte lässt dabei die Frage aufkommen, ob die Millionen eher bei den Versicherten oder bei den Konzernen landen. Laut dem Suchmaschinengiganten, der die Studie durchgeführt hat, sollen Versicherer fortan ihre Kunden „intelligent auswählen“ doch lässt sich dies bereits jetzt auch umdrehen.

Wer Versicherungen exakt vergleicht, kann eine Menge Geld sparen. Die Preisersparnis liegt auch schon jetzt in der Digitalisierung bzw. im Vorhandensein kostensenkender digitaler Angebote. Die Rede ist nicht nur von den zahlreichen Vergleichsportalen, sondern auch von Möglichkeiten einer digitalen Schadensabwicklung oder der Kommunikation via App etc.

Als intelligente Nutzung der Versicherung gilt auch die vorherige Ermittlung des genauen Bedarfs. So lassen sich Versicherungspakete gleichsam „maßschneidern“ und es werden nicht Leistungen mitbezahlt, die überhaupt nicht benötigt werden.

Manche Versicherer subventionieren auch Alarmanlagen oder Rauchmelder (Hausrat und Gebäudeversicherung), um bei der Minimierung von Schäden zu helfen.

Grundsätzlich ist es so, dass Versicherungsunternehmen bereits jetzt eine genaue Auswahl ihrer Versicherten treffen und dabei die Schadenswahrscheinlichkeiten zugrunde legen. Das könnte in Zukunft auch zu unterschiedlichen Preisen oder überhaupt keinem Angebot für Versicherungsschutz führen, weshalb Interessenten schon jetzt handeln sollten.

Ob jedoch die kompletten Einsparpotenziale aus der Digitalisierung jemals realisiert werden, steht ohnehin auf einem anderen Blatt.

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