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Studie: Lebensversicherungen mit soliden Nettorenditen

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Der neue Map-Report hat sich mit den Verzinsungen der Lebensversicherungen auseinandergesetzt. Das Ergebnis ist in der Tat überraschend und weist zum Teil Nettowerte von mehr als vier Prozent auf.

Das Handelsblatt unterfüttert das Thema mit einigen Fakten und nennt explizit auch die Alte Leipziger als eine der am besten verzinsenden Lebensversicherungen. Im Schnitt lag die Nettorendite der deutschen Lebensversicherer gemäß der „Bilanzanalyse deutscher Lebensversicherer 2014“ bei 4,6 Prozent.

Wohlgemerkt: die Nettorendite ist nicht der Betrag, der an die Kunden ausgeschüttet wird. Zieht man die Sicherheiten für die gesetzlich vorgesehene Zinszusatzreserve (ZZR) ab, ergibt sich die „bereinigte Nettorendite“, die sich auf durchschnittlich 3,61 Prozent beläuft. Zum Vergleich: laut Bundesbank haben die Sparer in Deutschland durchschnittlich 1,5 Prozent mit ihren Anlagen erzielt.

An der Spitze liegen die Bayerische Beamten, die WWK und Mylife, dahinter rangieren aber auch schon die Allianz, die Nürnberger und die Alte Leipziger. Letztere erzielte eine Nettorendite von ordentlichen 3,91 Prozent und liegt damit weit über dem Branchendurchschnitt. Untersucht wurden die Lebensversicherungen von 82 Anbietern, von denen die Schlechtesten (Interrisk und Skandia) mit 2,04 bzw. 2,22 Prozent ebenfalls noch über dem Durchschnitt der deutschen Anleger lagen.

Der Map-Report zeigt einmal mehr, dass die Lebensversicherung noch lange nicht ausgedient hat. Entgegen allen anderslautenden Berichten, lag die Stornoquote mit 3,14 Prozent auf einem rekordverdächtig niedrigen Niveau. Es ist jedoch zu beobachten, dass eine Reihe von Verträgen beitragsfrei gestellt wurden (insgesamt 26,7 Prozent).

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