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Studie: Kieler Institut für Mikrodaten-Analyse stärkt PKV

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Nicht immer gleicht der Blick in die Zukunft dem in eine Kristallkugel. Das Institut für Mikrodaten-Analyse (IfMDA) in Kiel hat sich dem Thema PKV und GKV angenommen und sieht bis ins Jahr 2060 eine Finanzierungslücke in Höhe von 1.000 Milliarden Euro.

Procontra-Online greift das Thema auf und berichtet über gleich 30 Empfehlungen für eine Weiterführung des dualen Systems. Entsprechend lautet auch die Überschrift der Studie „Reformierte Dualität: Überfälliger Neustart für GKV und PKV“ und lässt die Forderungen nach einer vereinheitlichten Bürgerversicherung außen vor.

Eine Bürgerversicherung, wie sie von SPD, Grünen und der Linke gefordert wird, würde das Finanzierungsproblem lediglich verstaatlichen und zentralisieren. Eine Lösung der Unterfinanzierung würde jedoch nicht erreicht. Das Problem besteht darin, dass bis 2035 die komplette geburtenstarken Jahrgänge in Rente sind und nicht annähernd so viele junge Menschen nachkommen.

Die Lösung sehen die Verfasser der Studie in einer massiven Rücklagenbildung für die Zeit nach 2035. Diese soll in einem „Mix aus Eigenvorsorge, Zuschlägen für Kinderlose und Steuerzuschüsse“ bestehen. Zudem sieht die Studie vor, dass ein Pauschalbeitrag von 150 Euro pro Erwachsenem und eine Eintrittsschwelle von 3.000 Euro monatlichem Familieneinkommen für die PKV definiert werden.

Der Vorteil der PKV sind die Altersrückstellungen und je mehr Personen sich privat krankenversichern dürfen, desto mehr profitieren von der Absicherung im Alter.

Dies sind nur einige der Punkte aus der These, die vermutlich direkt beim IfMDA bestellt werden kann. Auf dessen Webseite steht, dass der Text derzeit im Druck ist. Sicherlich interessante Themen für den Wahlkampf …. Eine Zusammenfassung findet sich bereits unter: http://www.ifmda.de/index_htm_files/07-08-2013%20Pressemeldung%20Band%2024.pdf

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