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Studie: Berufsunfähigkeitsversicherung und Co. wird selten genutzt

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Die Absicherung der eigenen Arbeitskraft hat auch in Krisenzeiten keinerlei Priorität. Das geht aus einer Umfrage zum Thema „Arbeitskraftabsicherung“, die die Forsa Politik-und Sozialforschung GmbH im Auftrag der Gothaer Versicherungen durchgeführt hat, hervor. Befragt wurden 1.001 abhängig Beschäftigte in allen Altersgruppen.

Wie das Versicherungsjournal berichtet, würde ein Großteil der Befragten einen Geldbetrag in Höhe von 10.000 Euro ausschließlich (36 Prozent) oder zur Hälfte (47 Prozent) zur persönlichen Absicherung einsetzen. Die Erfüllung persönlicher Wünsche ist dabei nachrangig, was vor allem bei jüngeren Befragten der Fall ist.Interessant ist ein Blick auf die Form der persönlichen Absicherung. Hier liegt das Sparbuch mit 35 Prozent der Nennungen immer noch vorn und wird von Aktien (22 Prozent) und einer privaten Rentenversicherung (19 Prozent ) gefolgt. Die Absicherung der eigenen Arbeitskraft brachte es auf elf Prozent, Lebensversicherungen und die Private Krankenversicherung lagen bei vier bzw. zwei Prozent.

Das vermeintliche Desinteresse an BU, Erwerbsunfähigkeitsversicherung, Dread Disease und anderen vergleichbaren Produkten ist umso erstaunlicher, als gleich 67 Prozent befürchten, ihren Beruf aufgrund von Krankheit nicht mehr ausüben zu können und 23 Prozent Angst vor Überforderung haben. Ebenfalls wird von 56 Prozent davon ausgegangen, dass die eigenen Rücklagen nebst Rente nicht für die Altersvorsorge ausreichen.

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