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Stiftung Warentest: Riester-Rente unter der Lupe

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Einmal mehr hat sich die Stiftung Warentest der Riester-Rente gewidmet. Dabei schnitten immerhin fünf Anbieter mit einem „gut“ ab, die meisten Riester-Renten konnten ein „befriedigendes“ Urteil einfahren. Die Alte Leipziger „Fiskal“ gehört selbstverständlich zu den wenigen „guten“ Anbietern.

Was den „Focus“ in diesem Kontext zur Schlussfolgerung eines „erschreckenden Ergebnisses“ treibt, bleibt indes rätselhaft. Fakt ist, dass die gesetzliche Rente so gut wie ausreicht und eine Versorgungslücke entsteht. Ebenfalls ist eine Tatsache, dass durch die Riester-Rente Lücken gestopft werden und der Staat einen üppigen Zuschuss gewährt.

Entsprechend erstaunt der Hinweis, dass sich eine Riester-Rente nur dann lohnt, wenn die staatlichen Zulagen eingerechnet werden. Dadurch, dass diese ein integraler Bestandteil der Kalkulation sind und die staatliche Förderung garantiert ist, besteht auf dieser Ebene kein Risiko.

Im Test untersuchte die Stiftung Warentest eine Reihe von Aspekten. Besonderes Augenmerk kam dabei der Rentenzusage und den Kosten zu, doch auch der Anlageerfolg wurde überprüft. In diesem Bereich ist die Alte Leipziger führend und konnten in den letzten drei Jahren die höchsten Überschüsse erwirtschaften.

Dass die Riester-Rente in den letzten Jahren an Attraktivität verloren hat, erklärt sich aus dem anhaltend niedrigen Zinsniveau. Selbiges ließe sich auch für alternative Produkte behaupten, weswegen sich keine grundsätzliche Kritik ableiten lässt. Die Unterschiedlichkeit der Ergebnisse zeigt aber auch, dass vor der Auswahl genau hingeschaut werden sollte – und hierfür ist ein Test wie der der Stiftung Warentest gut geeignet.

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