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Stiftung Warentest prüft Entlastungstarife der PKV

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Dass die Tarife der privaten Krankenversicherung (PKV) mit zunehmendem Alter ansteigen, ist hinlänglich bekannt. Durch so genannte Entlastungstarife sorgen Versicherte für Abhilfe. Die Stiftung Warentest hat nun geprüft, welche Varianten sich lohnen und welche nicht.

Bei Finanzen.de findet sich ein entsprechender Artikel, in dem bereits in der Einleitung auf die Bedeutung einer individuellen Versicherungsberatung hingewiesen wird. Unter die Lupe genommen wurden sodann 32 Entlastungstarife von 22 PKV- Anbietern.Es handelt sich dabei stets um Ergänzungen zur klassischen PKV, mit denen Beitragssteigerungen abgefedert werden sollen.

Wohlgemerkt: nach selbigem Prinzip funktionieren auch die Altersrückstellungen, doch bieten die Entlastungstarife offensichtlich noch einen zusätzlichen Mehrwert. Der Vorteil: es lässt sich exakt festlegen, um welchen Betrag die Reduzierung ab welchem Alter stattfinden soll. Wer als 40-Jähriger beispielsweise im Rentenalter 100 Euro weniger zahlen möchte, muss hierfür zwischen 27 und 49 Euro aufbringen.

Eines der Probleme, die die Tester sahen, liegt in den Versicherungsbedingungen. Diese sind – vorsichtig formuliert – kryptisch und unverständlich. Hinzu kommt, dass der Entlastungstarif naturgemäß nur bei der eigenen PKV abgeschlossen werden kann. Ebenfalls müssen die einmal vereinbarten Zusatzbeiträge auch im Alter gezahlt werden und müssen entsprechend von der Entlastung abgezogen werden.

Gänzlich abgeraten wird von der Variante der Einmalzahlung, während andere Möglichkeit zur Beitragsreduzierung wie das Ansparen in einer privaten Rentenversicherung oder Sparplänen als gut angesehen wird. Doch das ist schon wieder ein gänzlich anderes Thema ….

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