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Steuer und Sozialversicherung 2014 in Zahlen

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Nur noch zwei Wochen und das neue Jahr steht vor der Tür. Damit einher, geht auch ein Regierungswechsel und der Antritt der Großen Koalition. Was bedeutet das für die wichtige Kennzahlen im Steuer- und Sozialversicherungsrecht? Genau genommen recht wenig.

Was ansteigt sind die Beitragsbemessungsgrenzen und die Durchschnittsentgelte in Ost und West. Wer aber in die allgemeine Rentenversicherung einzahlt, muss sich weiterhin auf einen Satz von 18,9 Prozent einstellen, der nach Angaben aus Regierungskreisen auch erst einmal beibehalten wird.

Was ebenfalls noch beibehalten wird, ist die Ungleichbehandlung der Renten in Ost und West. Bis zum 30. Juni 2014 gilt ein Rentenwert von 28,14 Euro für Westdeutsche bzw. 25,74 Euro für Ostdeutsche, was vielerorts in der Kritik ist.

Wer anstelle der Privaten Krankenversicherung (PKV) in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, unterliegt der Versicherungspflichtgrenze bis zu einem Einkommen in Höhe von jährlich 53.550 Euro. Wer am 31.12.2002 in einer PKV war, braucht indes nur 48.600 Euro zu verdienen, um dem umlagefinanzierten System zu entkommen. Der Beitragssatz für die GKV bleibt bei 15,5 Prozent, hinzu kommen 2,05 Prozent Pflegeversicherung.

Zuguterletzt schlägt auch die Arbeitslosenversicherung bei den Lohnnebenkosten zu Buche und beläuft sich auf drei Prozent bei einer Beitragsbemessungsgrenze von 71.400 Euro (West) bzw. 60.000 Euro (Ost).

Steuerrechtlich wird der Grundfreibetrag um 350 Euro erhöht, sodass nunmehr 8.354 Euro steuerfrei verdient werden.

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