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Steigende Altersarmut: private Absicherung erforderlich

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Die Meldung fand sich in den letzten Tagen auf nahezu allen Titelseiten. Mittlerweile sind mehr als 465.000 RenterInnen auf Sozialhilfe angewiesen. Die Tendenz ist stark steigend und allein gegenüber dem Vorjahr hat die Altersarmut um 6,6 Prozent zugenommen.

Gewiss lässt sich mit privater Altersvorsorge wie der Riester- oder der Rürup-Rente im Nachhinein nicht mehr viel ausrichten. Es zeigt sich jedoch einmal mehr die Notwendigkeit einer privaten Vorsorge, die möglichst schon in jungen Jahren starten sollte.

Wer wie viel Rente erhält, lässt sich übrigens mit einem der vielen Rentenrechner im Internet recht genau ermitteln. Stellvertretend sei hier die „Bild“ genannt, die dieses Thema aufgreift. Wer beispielsweise ein Monatsgehalt in Höhe von 3.000 Euro brutto erhält, erhält für ein Jahr Arbeit eine monatliche Rente 29,73 Euro im Westen der Republik bzw. 32 Euro im Osten. Hochgerechnet auf 40 Jahre, ergibt sich – über den Daumen gepeilt – eine Rente von ca. 1.200 Euro.

Durch eine Riester-Rente, die kräftig vom Staat gefördert wird, lässt sich erheblich aufstocken. Berufseinsteiger unter einem Alter von 25 Jahren erhalten einen Extrabonus von 200 Euro und Jahr für Jahr schießt der Staat 154 Euro zu. Ebenfalls lohnenswert kann eine Lebensversicherung sein, die jedoch derzeit unter dem niedrigen Zinsniveau leidet.

Selbstständige müssen sowieso komplett privat vorsorgen und sollten entsprechend die steuerlichen Vorteile einer Rürup-Rente mitnehmen und auf diese Weise einen geruhsamen Lebensabend sichern.

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