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Steht die Lebensversicherung vor dem Comeback?

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Der Spruch „Totgesagte leben länger“ könnte sich bald auch für die Lebensversicherung als passend erweisen. Zwar leiden die Versicherer weiterhin unter den niedrigen Zinsen, doch scheinen die vielen neuen Geschäftsmodell durchaus erfolgversprechend.

Bei Finanzen.net findet sich nun ein interessantes Interview mit Alexander P. Letzsch, Deutschland-Chef des luxemburgischen Anbieters Lombard Intermediation. Dieser hebt vor allem die Bedeutung fondsgebundener Lebensversicherungen hervor.

Natürlich ist es nicht verwunderlich, dass ein Anbieter fondsgebundener Lebensversicherungen diese als vorteilhaft ansieht, doch werden auch einige Argumente genannt. Da ist zum Beispiel der steuerliche Aufschub. Nach dem Ende des Versicherungsvertrags muss nur auf die Hälfte des erwirtschafteten Gewinns der persönliche Steuersatz gezahlt werden. Liegt das Ende bereits in der Rentenphase, so dürfte der Betrag geringer ausfallen als in den Jahren der Beschäftigung. Voraussetzung für den geringen Steuersatz ist zudem ein Mindestalter von 62 Jahren und eine Vertragslaufzeit von mindestens zwölf Jahren.

Empfehlenswert kann jedoch sein, die fondsgebundene Lebensversicherung ohne zeitliche Befristung zu gestalten. Eine eventuelle Baisse in der Auszahlungsphase kann so überstanden werden. Es ist jedoch stets zu beachten, dass fondsgebundene Lebensversicherungen mit Risiken behaftet sind, die in der „normalen“ LV so nicht existieren. Dadurch, dass die Garantiezinsen fehlen, kann letztlich auch das eingezahlte Vermögen teils oder ganz verloren werden.

 

 

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