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Statt Kündigung: so lassen sich Lebensversicherungen optimieren

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Lebensversicherung kündigen oder nicht? Diese Frage wird in der heutigen Zeit immer wieder kontrovers diskutiert. Fakt ist, dass vor allem ältere Policen noch mit attraktiven Garantiezinsen aufwarten und eine übereilte Kündigung daher nur selten Sinn macht. Hinzu kommt, dass sich auch bestehende Verträge noch optimieren lassen.

Das Nachrichtenmagazin „Focus“ widmet dem Thema einen Ratgeberartikel und bezieht sich dabei auf die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Diese warnt vor allem im Hinblick auf die hohen Verwaltungsgebühren vor einem Ausstieg.

Stattdessen lässt sich durch jährliche Zahlung der Prämien oder gar deren Aussetzung deutlich Geld sparen. Ebenfalls anzudenken ist eine Dynamisierung, bei der die Auszahlungssumme stetig ansteigt. Wer seine Lebensversicherung mit Zusatzversicherungen kombiniert hat, sollte diese zudem genau prüfen und ggf. separat kündigen.

Auch möglich ist eine Reduzierung der Prämien, sofern der Versicherer dabei mitspielt. Das Beleihen bei einer Bank ist meist bis zu 90 Prozent des Wertes möglich und verspricht günstigere Zinsen als bei einem regulären Kredit. Zudem entfällt die oftmals lästige Schufa-Auskunft.

Eine Ruhestellung der Lebensversicherung, eine Stundung der Beiträge oder auch eine Beitragsfreistellung erweisen sich ebenfalls als hilfreich, sorgen jedoch teilweise auch für eine geringere Auszahlungssumme.

Wer seine Lebensversicherung partout loswerden möchte, kann sich auf dem Zweitmarkt umsehen, wo teilweise deutlich mehr als seitens des Versicherers gezahlt wird.

 

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