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Statistik: nur wenige Versicherungen gegen Elementarschäden

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Es mag an der medialen Berichterstattung liegen, doch besagen auch Statistiken, dass in den letzten Jahren mehr und mehr Gebäudeschäden durch Unwetter entstanden. Die Zahl der Elementarversicherungen ist allerdings nicht in derselben Weise angestiegen und rangiert bei gerade einmal 37 Prozent der Hausbesitzer.

Die Zahlen finden sich bei T-Online, wo der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) zitiert wird. Dieser hat allein für Mai und Juni des vergangenen Jahres elf Unwetterfälle mit erheblichen Schäden verzeichnet. Zu einer Schadensregulierung kam es allerdings nur dann, wenn im Rahmen der Wohngebäudeversicherung auch ein Elementarschadenzusatz  gebucht wurde.t

Mitversichert sind in diesem Fall sowohl Schäden durch Starkregen, Überschwemmung und Rückstau sowie Hochwasser, aber auch durch Schneedruck, Erdrutsche und Erdsenkungen. Reguliert werden sowohl die Reparaturkosten an und um ein Haus als auch dessen kompletter Abriss sowie der Neubau einer vergleichbaren Immobilie.

37 Prozent der Versicherten scheinen um die Gefahren zu wissen, doch gehen immer noch viele Menschen davon aus, dass die Gebäudeversicherung ausreicht. Diese springt allerdings nur dann ein, wenn es sich um Schäden durch Leitungswasser, Feuer und Sturm handelt. Ebenfalls versichert ist Hagel und auch unvorhersehbarer Frost, doch eben nicht jede Form von Naturgewalt.

So empfiehlt sich auch für Eigentümergemeinschaften exakt auf die inkludierten Bausteine zu achten und einen umfangreichen Schutz zu erhalten. Die Mehrkosten halten sich offensichtlich in Grenzen….

Ein Kommentar

  1. Es ist nicht so, dass Hausbauer das nicht wüssten. Doch die Kosten der Versicherung mit Elementarschutz sind teilweise unverhältnismäßig hoch.

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