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Statistik: Millenials nicht an Berufsunfähigkeitsversicherung interessiert

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Eine Statistik offenbart, dass der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) offensichtlich nicht von jeder Generation als wichtig angesehen wird. Insbesondere die so genannten „Millenials“, also Personen im Alter zwischen 18 und 29 Jahren haben mit Versicherungsschutz noch nicht viel am Hut.

In einer Pressemitteilung heißt es hierzu, dass lediglich 33,1 Prozent der befragten Personen eine BU abgeschlossen hat. Am Geld kann es dabei nicht liegen, denn nur 15,9 Prozent gaben an, nicht die nötigen Mittel für den Versicherungsschutz zu haben.

Genannte Gründe sind unter anderem „Meine Eltern und meine Familie würden mir dann helfen“ mit 14,9 Prozent der Nennungen oder auch „Um das Thema kümmere ich mich später“ mit 14,2 Prozent. Angesichts der Tatsache, dass eine BU Leistungen über mehrere Jahrzehnte erbringt, lässt sihc der Rückgriff auf das Elternhaus in den meisten Fällen als naiv darstellen.

Erstaunlich ist zudem, dass 9,9 Prozent der Meinung sind, dass die Versicherungen ohnehin nicht zahlen und weitere 8,4 Prozent glauben, dass ihnen ohnehin nichts passiert. 5,9 und 5,8 Prozent der Antworten zielten auf ein bewusstes Ignorieren des Themas bzw. ein Nicht-Verstehen ab.

Die repräsentative Studie wurde von der Nürnberger Versicherung und dem F.A.Z.-Institut durchgeführt. Befragt wurden insgesamt 1.000 Bürgerinnern und Bürger. Weitere Ergebnisse werden im Rahmen einer Themenreihe publiziert.

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