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Statistik: immer mehr Versicherungsbetrug in Europa

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Im Grund genommen ließe sich das Thema Versicherungsbetrug so ziemlich jeder unserer Kategorien zuordnen. Schließlich existiert kaum eine Sparte, die nicht von diesem Phänomen betroffen ist. Im besonderen Maße trifft es allerdings die Hausrat- und Haftpflichtversicherer.

Das hat nun eine Studie der Unternehmensberatung „Accenture“ zutage gefördert, die in der „Welt“ zitiert wird. Demnach hat der Versicherungsbetrug in den letzten drei Jahren merklich zugenommen.

Mehr als zwei Drittel der Sach- und Haftpflichtversicherer vermeldeten eine spürbare Zunahme und benannten zudem die Schäden durch Versicherungsbetrug als größten Preistreiber für Schadenskosten. Und damit auch für die Kosten der Versicherungsprämien, denn schließlich werden die Verluste auf die einzelnen Policen aufgerechnet.

Was vielerorts als „Kavaliersdelikt“ gilt, ist schlichtweg Betrug und schädigt nicht nur die vermeintlichen Großkonzerne, sondern die Allgemeinheit. Bedenkt man, dass der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) von rund vier Milliarden Euro Schäden und einer Quote in Höhe von zehn Prozent spricht, so ist das Thema wahrlich keine Kleinigkeit.

Insbesondere bei fingierten Autounfällen oder Einbrüchen schauen die Versicherungen mittlerweile genauer hin. Selbiges kann auch im Fall einer vorgetäuschten Krankheit bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) passieren. Versicherte sollten sich also, wenn es einmal zu einer Prüfung oder auch nur zu kritischen Nachfragen kommt, nicht ärgern oder einem Generalverdacht ausgesetzt fühlen.

Je genauer eine Versicherung im Schadensfall vorgeht, desto geringer ist die Quote an „schwarzen Schafe“. Und wer ehrlich ist, braucht sowieso keine Nachforschungen zu befürchten….

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