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Statistik: Anteil der PKV -Kunden weiter steigend

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Sieht so ein Auslaufmodell aus? Wohl kaum! Das Statistische Bundesamt hat mitgeteilt, dass sich auch 2011 der Anteil der Privatversicherten unter den Erwerbstätigen erhöht hat.

Mit anderen Worten entscheiden sich mehr und mehr Menschen für eine Versicherung in der PKV – sofern sie die Möglichkeit dazu haben. In absoluten Zahlen ausgedrückt, ist von 5,24 Millionen Erwerbstätigen die Rede.

Das entspricht einem Anteil von 13,6 Prozent und einer Erhöhung um mehr als zwei Prozent gegenüber dem Ende der 1990er Jahre. Bei Cash Online heißt es weiter, dass sich der Anteil der PKV -Versicherten stetig erhöht hat. Auf der anderen Seite sind aber immer noch 86 Prozent bei einer gesetzlichen Krankenversicherung.

Anders sieht das bei den Selbstständigen aus. Hier beträgt der Anteil der PKV -Kunden bereits 45 Prozent gegenüber 54 Prozent in der gesetzlichen Krankenversicherung. Als einer der Gründe für die private Krankenversicherung können sicherlich die niedrigeren Kosten gelten. Wer selbstständig ist, zahlt 15,5 Prozent und damit sowohl den Anteil als Arbeitnehmer als auch den Arbeitgeberanteil. Zudem existiert in der gesetzlichen Krankenversicherung keine Möglichkeit eines Selbstbehalts und damit der Kostenreduzierung.

Erstaunlich ist, dass immer noch 0,2 Prozent der Erwerbstätigen die Versicherungspflicht unterlaufen. Rund 60.000 Personen konnten keine Krankenversicherung vorweisen. Besonders hoch war dabei der Anteil von Männern mit nicht-deutscher Staatsangehörigkeit im Alter zwischen 35 und 44 Jahren.

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