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Starkregen: Versicherungsschutz in Berlin nicht ausreichend

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In den letzten Tagen ist es auch in Berlin immer wieder zu Unwettern gekommen. Entstehen durch Starkregen oder Hagel Schäden an Gebäuden, so bedarf es jedoch einer Zusatzversicherung, die in der Hauptstadt eher eine Seltenheit darstellt.

Der „Tagesspiegel“ schaut genau hin und weist darauf hin, dass die Wohngebäudeversicherung in aller Regel die Schäden der jetzigen Unwetter übernimmt. Alles, was sich innerhalb der eigenen oder gemieteten vier Wände befindet, wird hingegen von der Hausratversicherung abgedeckt, was auch Sturm und Hagel einschließt.

Das Problem besteht jedoch darin, dass Starkregen und Überschwemmungen nicht in den gängigen Hausversicherungen enthalten ist. Erforderlich ist eine Elementarschadenzusatzversicherung, die auch dann in die Bresche springt, wenn Erdrutsche passieren oder die Last des Schnees auf dem Dach zu groß wird. Möglich ist ein Abschluss einer entsprechenden Police sowohl im Rahmen der Hausversicherungen als auch der Hausratversicherung. Im Versicherungsschutz enthalten sind sowohl die Trockenlegung des betroffenen Gebäudes als auch dessen Sanierung bis hin zu Abriss und Neubau. Wenn es sich um eine Hausratversicherung handelt, werden die Möbel zum Neuwert übernommen.

In Berlin sind allerdings nur 36 Prozent der Wohngebäude gegen Starkregen und Überschwemmung versichert, womit die Hauptstadt unter dem Bundesdurchschnitt von 43 Prozent liegt. Bedenkt man, dass die Erweiterung der bestehenden Policen nicht allzu teuer ist, empfiehlt sich auf jeden Fall ein Gespräch mit einem Versicherungsberater.

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