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Stabil: Alte Leipziger und Hallesche veröffentlichen vorläufiges Ergebnis für 2013

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Alle Jahre wieder veröffentlicht die Alte Leipziger (AL) gemeinsam mit der Hallesche bereits im Januar das vorläufige Jahresergebnis für 2013. Aus einer Pressemitteilung lässt sich entnehmen, dass langfristige Garantiezusagen gesichert und die Kostenergebnisse verbessert wurden.

Hinzu kommt, dass auch in punkto Beitragswachstum Stabilität erzielt wurde. Konkret erfüllt man bereits jetzt die strengen Solvency II- Kriterien für Eigenmittel und konnte die Jahresüberschüsse erneut steigern.

Die Alte Leipziger steigerte die Beitragseinnahmen um rund fünf Prozent auf nunmehr 1,9 Milliarden Euro. Vor allem die betriebliche Altersvorsorge aber auch private Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU) waren für diese positive Entwicklung maßgeblich. Zudem wurde ein Rohüberschuss in Höhe von mehr als 496 Millionen Euro erwirtschaftet und das Eigenkapital soll um noch einmal 50 Millionen Euro anwachsen.

Bei der Halleschen stand 2013 ganz im Zeichen der neu eingeführten Unisex-Tarife. Zudem stand die Bundestagswahl die bekanntlich für eine Private Krankenversicherung (PKV) wegweisend ausfiel. Die Bruttobeiträge stiegen dennoch um fünf Prozent an und die versicherungsgeschäftliche Erfolgsquote dürfte noch über dem 2012er Wert von 13 Prozent liegen.

Ebenfalls erwartet die Hallesche einen Bruttoüberschuss von mehr als 200 Millionen Euro, der zum größten Teil den Versicherten zufließt. Geplant sind einerseits Beitragslimitierungen und -rückerstattungen, andererseits soll die Eigenkapitalzuführung auch im laufenden Jahr fortgesetzt werden.

Alles in allem können sich die Zahlen sehen lassen und stehen zudem im Gegensatz zu den vielen Kritikern am Modell der PKV.

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