Rundum Versicherungsblog

Schadensregulierung, Berufsunfähigkeit und PKV News

SPD nun doch für den Erhalt der PKV?

| Keine Kommentare

Möchte die SPD nun doch die Private Krankenversicherung (PKV) beibehalten? Folgt man einem neuen Konzept der parteinahen Friedrich-Ebert-Stiftung, so könnte dies in der Tat der Fall sein. Spannend wird nun die Frage, welchen Kurs der designierte Kanzlerkandidat Martin Schulz in dieser Frage fährt.

Auf der Webseite Private Krankenkasse PKV wird auf ein Arbeitspapier der Stiftung verwiesen, nach dem die schrittweise Abschaffung der PKV innerhalb eines Jahres nun doch nicht stattfinden soll. Es soll eher im Rahmen einer Bürgerversicherung die paritätische Verteilung der Kosten für die Krankenversicherung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber festgeschrieben werden.

Bedenkt man, dass durch den Arbeitgeber derzeit ein Maximum von 7,5 Prozent zuzuzahlen ist, bedeutet dies auch vor dem Hintergrund stetig steigender Gesundheitskosten eine erhebliche Entlastung der Bürgerinnen und Bürger.

Die Private Krankenversicherung (PKV) soll schrittweise an die gesetzliche Krankenkasse angeglichen werden, was vor allem die Bezahlung der Ärzte betrifft. Mit diesem Schritt könnte fortan nicht mehr der übliche Faktor 2.3 angesetzt werden und die Attraktivität der PKV in den Arztpraxen würde sinken.

Beamte sollen einen Anreiz zum Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung erhalten, was durch eine Abschaffung der Beihilfe möglich wäre.

Zuletzt könnte angedacht werden, auch Einkünfte aus Vermietung und Kapitalerträge in die Beitragsberechnung einzubeziehen und die Beitragsbemessungsgrenze zu erhöhen.  Ob die so entstehenden Mehreinnahmen dann tatsächlich in eine umfangreichere Leistung der GKV fließen, erscheint indes fraglich …

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.