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Spannendes Spiegel- Interview zum Thema PKV

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Auf Spiegel Online findet sich aktuell ein spannendes Interview mit Reinhold Schulte, dem Verbandschef der privaten Krankenversicherung (PKV). Schulte nutzt die Gelegenheit, mit dem einen oder anderen Vorurteil aufzuräumen.

Vor allem die Eingangsfrage erscheint des Interviewers erscheint mir sehr tendenziös. Dort ist vom konstruierten Beispiel eines 73-jährigen Fleischermeisters die Rede, der bei 1.000 Euro Rente angeblich 1.400 Euro an die PKV bezahlen muss.

Das wirft eine Menge Fragen auf, die Schulte unter anderem unter Verweis auf den Standardtarif kontert. Auch wird deutlich gemacht, dass die Zahl der Nichtzahler in der PKV keineswegs höher liegt als in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Überhaupt ist das Gespräch davon geprägt, dass Einzelfälle gegen die breite Masse ausgespielt werden. Sätze wie „Sie verkaufen ein Produkt, das das Potential hat, Menschen finanziell zu ruinieren.“ treffen auch auf Anbieter von Autos, von Immobilien etc. zu.

Für Freiberufler oder Selbstständige empfiehlt sich meines Erachtens eine Vergleich zwischen den Kosten der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung und der PKV. Letztere ist meist über Jahrzehnte deutlich günstiger und bietet damit die Möglichkeit des Ansparens. Dank der Altersrückstellungen wird auch die immer wieder angeprangerte „Kostenexplosion“ minimiert.

Wie sagte es unlängst unser Leser Dirk Menke zu einem anderen Beitrag im Rundumversicherungsblog:

Ich finde eine Debatte über das duale System angebracht und sinnvoll, aber diese soll doch bitte mit sachlichen Tatsachen geführt [werden].

Das gilt auch für Interviewfragen…..

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