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Später Wintereinbruch: Versicherung zahlt nicht bei Glätteunfall

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Normalerweise gilt bei Winterreifen die  Regel „von O bis O“. Gemeint sind natürlich Oktober als Datum für das Aufziehen der Winterreifen und Ostern für den Wechsel auf Sommerreifen. Dass dies jedoch selbst in einem Jahr mit spätem Ostertermin keine verbindliche Wirkung hat, unterstreicht der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft.

In der Frankfurter Rundschau wird der derzeitige „Wintereinbruch“ mit Schnee und Eis kurz vor Anfang Mai thematisiert. In der Tat bedeutet dieses Datum nicht, dass Autofahrer aus der Haftung entlassen werden. Entsprechend bedarf es natürlich auch weiterhin M+S- Reifen, um den vollen Versicherungsschutz der Vollkasko zu genießen.Wer lediglich Sommerreifen besitzt bzw. diese bereits aufgezogen hat, sollte das Fahrzeug besser stehen lassen, das sonst ein Bußgeld droht. Lediglich die KfZ-Haftpflicht übernimmt auch Schäden, die mit Sommerreifen passiert sind und sorgt so dafür, dass die Unfallgegner nicht unter fremden Versäumnissen leiden müssen.

Ein guter Tipp ist das Fahren mit Ganzjahresreifen, weil so erst gar nicht die Versicherungsproblematik entsteht. Des Weiteren sollte aber immer auch der Wetterbericht beachtet werden, was insbesondere vor Reisen gilt. Selbst im Hochsommer kann in gebirgigen Regionen Schnee liegen, sodass eine entsprechende Bereifung vorgeschrieben ist.

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