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Sonderaktion: mit nur drei Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)

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Eine typische PR-Aktion ist das, was ein großer deutscher Versicherungskonzern derzeit im Bereich Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) unternimmt. Mit nur drei Gesundheitsfragen werden bis zum 30. September Versicherungen angeboten. Die Einschränkungen sind allerdings beträchtlich.

Wie der Versicherungsbote berichtet, scheint die Signal Iduna dem Trend zur Vereinfachung zu folgen und erfreut potenzielle Kunden mit einer scheinbar schnellen und reibungslosen Erstellung einer Police. Die BU-Rente darf dabei jedoch nicht mehr als 2.000 Euro im Monat betragen und zudem kommen lediglich die Berufsgruppen A++, A+ und A in den Genuss.

Abgedeckt werden damit 926 Berufe, darunter Ärzte, KFZ-Mechatroniker, Zahntechniker, Elektriker, Beamte, Studenten und Schüler.

Anderenorts werden für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) meist bis zu 30 anstelle der nunmehr drei Fragen gestellt. Es ist allerdings darauf hinzuweisen, dass beim aktuellen Angebot noch fünf allgemeine Fragen hinzukommen. Der Zeitraum, auf den sich die Auskünfte beziehen, umfasst lediglich drei Jahre, während meist fünf bzw. zehn Jahre für ambulante bzw. stationäre Behandlungen herangezogen werden.

Ähnliche Aktionen wurden in der Vergangenheit auch schon von der Gothaer, Volkswohl Bund, Basler und der Alte Leipziger durchgeführt. Der Gedanke dahinter ist letztlich richtig, doch sollte nicht der Eindruck entstehen, als gingen die Versicherer zu lax an die Frage der Vorerkrankungen. Auch eine BU kann nur dann funktionieren, wenn die Risiken richtig abgedeckt sind und der Versicherer nicht am Ende des Tages einen Verlust macht.

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