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Sommerzeit: so lassen sich Grillabende versichern

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Sommerzeit ist gleichzeitig auch die Zeit, um den Grill anzuwerfen. Statistiken besagen, dass rund 90 Prozent der BundesbürgerInnen einen Grill besitzen und viele Menschen regelmäßig Fleisch oder Gemüse auf den Rost legen. Die Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin (DGV) spricht in diesem Kontext von jährlich rund 4.000 Grillunfällen.

Doch wie sind diese versichert? Und wie lassen sich die Risiken minimieren? Die Stuttgarter Nachrichten haben auf beide Fragen eine Antwort. So zeigt sich beispielsweise, dass Kohlegrills gegenüber ihren Pendants mit Gas oder Öl ein größeres Risiko mit sich bringen. Beim Aufstellen sollte darauf geachtet werden, dass der Grill der DIN-Norm 66077 entspricht oder ein GS-Siegel trägt.

Dass die Kleidung nicht leicht brennbar sein darf und Kinder zudem einen gebürenden Abstand vom Grill einhalten müssen, versteht sich von selbst.

Für den Fall, dass sich dennoch ein Unfall ereignet, greift in aller Regel die private Haftpflichtversicherung. Problematisch kann dabei die Frage der Haftung sein. So entschied beispielsweise das Oberlandesgericht Hamm (Az. 9 U 129/08), dass beim Schütten von Spiritus in die Flammen nicht nur derjenige, der den Brandbeschleuniger ins Feuer gegossen hat, sondern auch die umstehenden Personen, die dies nicht verhindert haben, in die Haftung treten.

Eine Haftpflichtversicherung springt indes nur dann ein, wenn eine klare Verantwortung des Versicherten nachgewiesen werden kann, was durchaus zu einem Problem werden kann. Aus diesem Grund macht für den Besitzer des Grills auch eine Hausratversicherung Sinn, die Schäden am Inventar, etwa durch Funkenflug absichern. Die Hausrat gilt meist auch dann, wenn nicht auf dem eigenen Grundstück gegrillt wurde.

Zuletzt empfehlen sich ohnehin auch die private Unfallversicherung sowie — für den „worst case“ — eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU).

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