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Solvenzquoten der deutschen Lebensversicherer veröffentlicht

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Mit enormen Unterschieden und Schwankungen wurden vor einigen Tagen die Solvenzquoten der deutschen Lebensversicherer veröffentlicht. Schon der Blick auf die „Big Player“ offenbart Werte zwischen 87 und 504 Prozent.

Der Versicherungsbote schreibt darüber, dass in der Vergangenheit verschiedene Versicherer die Vorgaben von Solvency II nicht eingehalten haben. Welche Unternehmen das waren, wurde seinerzeit nicht bekannt gegeben.

Die Alte Leipziger Leben brachte es mit 289 Prozent auf einen Wert oberhalb des Durchschnitts, der mit 210 Prozent im zweiten Quartal 2016 angegeben wurde. Es ist jedoch so, dass die Kriterien gemäß Solvency II nicht mehr annähernd so transparent ausfallen, wie noch unter Solvency I. Interessant ist in diesem Kontext, dass es so große Anbieter wie die Debeka lediglich auf einen Wert von 87 Prozent bringen.

Grundsätzlich findet die Veröffentlichung der Solvenzquoten großen Anklang bei Experten. Das Plus an Transparenz sorgt demnach für mehr Vertrauen bei den Versicherten. Anzumerken ist jedoch, dass ein Vergleich lediglich von Experten und Aktuaren vorgenommen werden kann.

Mehr Informationen zu dem Thema finden sich bei Policendirekt.de. Dort werden sowohl die Solvenzquote ohne Übergangsmaßnahmen und ggf. mit Volatilitätsanpassungen als auch die Solvenzquote mit Übergangsmaßnahmen dargestellt. Beide Werte weichen deutlich voneinander ab. Zudem finden sich Links zu den detaillierten Berichten der einzelnen Versicherungsunternehmen.

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