Rundum Versicherungsblog

Schadensregulierung, Berufsunfähigkeit und PKV News

Solvency II: Leipziger-Hallesche gut aufgestellt

| Keine Kommentare

Anfang Mai 2017 treten die Kriterien von Solvency II in Kraft und bringen neue Vorgaben für die Solvenzquote der Versicherer. Das Ziel der Regelung besteht darin, dass die Versicherer auch in Extremfällen ausreichend Eigenmittel zur Verfügung haben, um diesen zu trotzen.

Im Handelsblatt wird über die Auswirkungen auf deutsche Versicherer geschrieben, wobei besonderes die Leipziger-Hallesche besonders gut aufgestellt zu sein scheint. Das Unternehmen brachte es auf eine Rückstellungsquote von sage und schreibe 570 Prozent und mit 289 Prozent wird auch die von der europäischen Versicherungsaufsicht für Verpflichtungen geforderte Quote problemlos übersprungen.

Hintergrund dieses herausragenden Ergebnisses ist die Politik der Bilanzstärkung, die der Versicherer bereits seit mehr als 15 Jahren betreibt. Selbst 2016 wurde das Eigenkapital um 44 Millionen Euro auf 844 Millionen Euro gesteigert und auch die Beitragseinnahmen legten auf einen Wert von 2,4 Milliarden Euro zu.

Entsprechend steht die Leipziger-Hallesche für Qualität und sieht darin auch ein gutes Argument, um auch in Zukunft Kunden zu binden. Nichtdestotrotz übt das Unternehmen harsche Kritik an den Vorgaben von Solvency II und wünscht sich ein Vorgehen seitens des Branchenverbands. Hintergrund dieser Kritik ist die geplante Absenkung des Langfrist-Zinssatzes, die nach Ansicht der Versicherer jedoch jetzt schon niedrig genug ausfällt.

 

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.