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So lassen sich PKV -Beiträge steuerlich geltend machen

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Versicherte in einer Privaten Krankenversicherung (PKV) können die Beiträge selbstverständlich auch steuerlich geltend machen. Wie es beim Verband der Privaten Krankenversicherung PKV lassen sich mindestens 80 Prozent steuermindernd ansetzen, im Fall der Pflegeversicherung sogar 100 Prozent.

Wie Private-Krankenversicherungen.de ausführt, sollten PKV -Versicherte nicht nur die eigenen, sondern auch die Beiträge für den Ehepartner und die Kinder einsetzen. Sofern Anspruch auf einen Freibetrag oder Kindergeld besteht, lässt sich so Geld sparen. Praktischerweise listen die PKV die abzugsfähige Beiträge in ihren jährlichen Bescheinigungen auf, sodass diese direkt in der Steuererklärung verwendet werden können.

Eine kleine Einschränkung besteht darin, dass lediglich der Beitragsanteil, der einer Basisversicherung auf Niveau der gesetzlichen Krankenkasse entspricht, vom Finanzamt anerkannt wird. Wie sich dieser berechnet, ist in der Krankenversicherungsbeitragsanteil-Ermittlungsverordnung festgelegt.

Auch ein Selbstbehalt lässt sich nicht steuerlich geltend machen, weswegen in manchen Fällen der Verzicht auf Selbstbeteiligung unter steuerlichen Gesichtspunkten günstiger ausfallen kann.

Zuletzt ist zu beachten, dass Beitragserstattungen ebenfalls bei der Steuer angegeben und damit indirekt versteuert werden müssen. Schließlich sorgen diese für geringere Beiträge und sind daher steuerlich relevant.

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