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Smart Home und die Kontrollmöglichkeiten der Versicherungen

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Man braucht in diesen Tagen lediglich einen Baumarkt oder einen Elektromarkt aufzusuchen, um mit der neuen Smart Home Technologie konfrontiert zu werden. Es geht dabei um die Möglichkeit, einzelne Bereiche der eigenen vier Wände zu vernetzen und zu automatisieren. An den Daten aus den Systemen sind auch die Versicherungen interessiert.

In der Frankfurter Allgemeinen findet sich ein spannender Artikel über die zahlreichen Möglichkeiten eines Einklinkens von Seiten der Versicherungsunternehmen. Vor allem im Bereich der Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen existieren eine Fülle an Ideen und mittlerweile wurde auch schon die erste Kooperation zwischen Elektronikherstellern und der Versicherungsbranche beschlossen.

Teilnehmer sind Allianz, Generali, die Bayerische, Provinzial Nordwest und Ergo sowie Panasonic, Lupus, Devolo und Deutsche Telekom und damit einige der „Big Player“ aus den jeweiligen Branchen. Funktionieren soll die Kooperation, indem automatisch Sensorendaten ausgelesen werden, sobald Schäden an einem Gebäude erkannt werden. Diese Sensoren würden ggf. sogar von den Versicherern gestellt und an Wasserleitungen, Fenstern und Türen angebracht. Sobald Hinweise auf ein Problem – sei es in Form eines Wasserschadens, eines Einbruchs etc. – existieren, erhält der Hausbesitzer eine Meldung auf sein Smartphone und auch der Versicherer ist eingebunden. Des Weiteren kann sogar eine direkte Meldung an die Feuerwehr rausgehen.

Optimierte Schadensregulierung ist eine der Überschriften unter denen die neuen Systeme angeboten bzw. erprobt werden. Noch liegt die Nutzerzahl nur im vierstelligen Bereich, doch könnte sich das bald ändern. Um die System jedoch attraktiv zu machen, muss der Eindruck von Überwachung vermieden werden und die Versicherung eher als eine Art „Schutzengel“ wahrgenommen werden.

 

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